DAS ENDE DER ZEIT

art photography + text – peter gartmann

 

 

Die Zeit – Jahr, Jahrhunderte, Jahrtausende – unser Leben neigt sich dem Ende zu.

 

Das Glück verschwindet wie in einem Traum. Ein Traum? Wie ein verwehtes Sandkorn im Wind.

 

Der Mensch versteht sich selbst nicht mehr. Er sät und erntet nicht mehr. Er fliegt zwischen Himmel und Meer. Wir Menschen verschwinden im Kreis der Zeit – bis schwarze Fahnen auf verpesteter Erde wehen. Die Schönheit dieser Welt ertrinkt im Abgrund unendlichen Mülls.

 

Die Welt geht im Chaos unter – die Frage ist nur noch, wann. Die Apokalypse, das Ende der Zeit und der Welt, ist die Vernichtung des Menschen.

 

Wie Himmel und Erde neu gestaltet werden sollen, wissen wir nicht. Die Zerstörung ist ein göttlicher Plan bis zum Ablauf der Geschichte der Welt, zum Endgericht, und zur Erschaffung einer neuen Zeit ohne Menschen. Die Natur wird ohne uns weiterleben.

 

Die Apokalypse – das Ende der Zeit – kündigt mit Schrecken das Ende der Menschentage an, sie wird unsere ganze Welt erfassen. Der Mensch in seiner ganzen Menschheitsgeschichte – seinen wahnsinnigen Babylonischen Visionen und Taten – im Endkampf zwischen Gut und Böse, Licht und Finsternis – treibt auf ein schreckliches Ende zu.

 

 

 

 

 

Wenn der Schnee fällt – EN NOIR – ET BLANC

art photography + text – peter gartmann

 

 

Wenn der Schnee fällt.

Bilder aus einem Tagebuch, zufällig entstanden.

Ein kleiner Ausschnitt vom Ganzen.

 

Gleich, was den Erscheinungen in unserer Lufthülle zugrunde liegend mag –

sie erinnern mich an Geschichten mit Gewitterstimmung.

Ob es geschneit hat, weiss ich nicht.

 

 

EN NOIR – ET BLANC – Magie, Gewässer, Berge oder schwarze Felswände – Gegensätze wie Licht und Dunkelheit oder Leben und Tod. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch des Radikalen, auch der Ausdruck von Abgrenzung und Protest. Es ist schon lange dunkel . . . draussen die Scheiben angelaufen und du schläfst. Die Welt hinter Glas. Der Himmel schwarz. Wir in der Mitte innen drin.

 

Durch den Tag in die Nacht – sehe das Licht, um frei zu sein – für die Ewigkeit.

 

 

 

 

 

Wenn der Tag sich schwärzt

art photography + text – peter gartmann

 

 

Wenn das Licht dunkelt, wenn der Tag sich schwärzt,

dunkle und helle Umrisse scheinen zu vibrieren;

über allem liegt ein Schleier des Geheimnisvollen.

 

Die meiste Zeit unseres Lebens bewegen wir uns durch dichten Nebel.

Es gibt zwar Wegweiser. Aber wer hat sie aufgestellt?

Jemand, der die Dinge wirklich kennt oder nur glaubt, sie wirklich zu kennen?

Oder waren es wir am Ende selber?

 

Wir schaffen uns Dämonen. Die Dämonen sind in unseren Gedanken, in den Träumen, den Fantasien. Sie sind Spuren unseres Bewusstseins. Gedanken, für die man keine Erklärung hat.

 

Am Ende sind wir alle allein – als hätten wir Menschen den bunten Regenbogen voller Farben und Pracht des Lebens abgelegt.

 

Ich weiss nicht genau, wie die Bilder entstehen, und woran es liegt, wie sie sind. Es geschieht in einer Weise, als ob ich nichts dazu beigetragen hätte – dabei gewesen wäre.

Sie sind so nah und doch so fremd.

 

Viele Menschen haben eine andere Person in sich und merken es nicht.

 

 

 

 

the end of time – art photography – by peter gartmann

 

when the snow falls – art photography – by peter gartmann

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